Kundenreferenz MERZ Verpackungsmaschinen - pdf lesen
Sowohl die Präsentation als auch die dreitägige Einführungsschulung begeisterten: eXs war deutlich einfacher zu bedienen als der Vorgänger, bot mehr Funktionen und ermöglichte, schneller und sicherer zu konstruieren. Doch „das Leben“ kam dazwischen. „Kein Mensch hatte bei uns Zeit, die Software sofort zu nutzen und sich einzuarbeiten“, erzählt Elektrokonstrukteur Tim Schultheis.
Zudem zeigte sich, dass sich die Projekte aus der Vorversion zwar problemlos in eXs einlesen ließen, für die Kataloge hingegen wäre eine Migration nur mit erheblichem Zeitaufwand möglich gewesen. Statt diesen Weg zu gehen, hat MERZ die Gelegenheit genutzt, den historisch gewachsenen Symbolbestand zu überarbeiten. So entstand eine konsistente, moderne Datenbasis, die den zukünftigen Anforderungen optimal entspricht.
„Wir haben uns für einen klaren Cut entschieden“, erzählt Tim Schultheis. Bestandsprojekte wurden weiter mit der Vorversion bearbeitet; neue Projekte von Anfang an in eXs angelegt und geplant. Die Artikeldatenbanken wurden dabei Zug um Zug ergänzt, sodass inzwischen eine vollständige Arbeitsumgebung zur Verfügung steht, mit der sich schneller und effizienter planen lässt als zuvor.
Die Tatsache, dass zwischen Schulung und Planungsstart mit eXs geraume Zeit vergangen war, erwies sich im Nachhinein als vorteilhaft: Das Team bei MERZ brauchte den Support öfter als gewöhnlich, weil natürlich etliche Informationen wieder in Vergessenheit geraten waren. Man verschwendete keine Zeit mit Ausprobieren, sondern meldete sich sofort bei MuM. Die Folge: Da die Fragen unmittelbar bei der Anwendung auftauchten, lernten die Konstrukteure gleich die optimale Lösung kennen. „Dank der guten Beratung wissen wir heute vermutlich fast so viel über die Software wie die Entwickler. Die Betreuung war und ist wirklich genial gut“, schwärmt Tim Schultheis.
Viele Bauteile und Baugruppen werden von externen Lieferfirmen gefertigt, und diese müssen – natürlich – genau über die zu liefernden Teile informiert werden. Daraus entstand schnell ein Wunsch an die neue CAE-Software: Könnte eXs nicht spezielle Bauteillisten ausgeben, die man z. B. dem Zulieferer von Kabelbäumen übermitteln kann? Diese Informationen hatten die Mitarbeitenden sich bislang händisch aus den allgemeinen Auswertungen von eXs heraussuchen müssen. Das war mühsam und nicht immer fehlerfrei. Die Techniker bei MuM hörten zu, fragten nach und setzten die Filterfunktion um.