Der Digitale Zwilling ist ein digitales Abbild eines physischen Objektes, Prozesses oder Systems der realen Welt. Der virtuelle oder Digitale Zwilling tritt in vielen Bereichen auf, er kann ein digitales Abbild eines Gebäudes sein oder einen digitalen Prozess, z.B. in der Fabrikplanung, widerspiegeln.
Das einfachste Beispiel eines Digitalen Zwillings ist das digitale Abbild durch einen Laserscan oder eine photometrische Aufnahme. Das volle Potential wird jedoch erst ausgeschöpft, wenn das physische Objekt um Sensoren oder Prozessinformationen angereichert wird und dadurch Simulationen durchgeführt oder Erkenntnisse zu Optimierungen gewonnen werden können.
Definition "Digitaler Zwilling" – ein reales Abbild der digitalen Welt
Der Digitale Zwilling (engl. Digital Twin) stellt das digitale Abbild der realen Welt dar und kombiniert statische Objekte wie Modelle und Zeichnungen mit dynamischen Informationen wie Sensordaten und Internet of Things (IoT). Die Verknüpfung der Daten erfolgt objektorientiert. In seiner höchsten Ausprägung geht er jedoch darüber hinaus und bildet die vollständige, durchgängige, abteilungsübergreifende digitale Transformation aller Prozesse und Daten eines Betriebs.
Der Digitale Zwilling ist universell einsetzbar und findet in allen Bereichen wie Architektur, Maschinenbau und Infrastruktur Anwendung. Und das über alle Phasen hinweg, von Planung über Ausführung bis hin zum Betrieb, jeweils in den benötigten Detaillierungsstufen.
Mensch und Maschine hat als Anbieter ganzheitlicher Lösungen aus den verschiedenen Bereichen ein breites Fundament und ist somit der perfekte Ansprechpartner für den Digitalen Zwilling. Beim Digitalen Zwilling gibt es eine stetige Entwicklung, die auch die verschiedenen Reifegrade darstellt – von beschreibend und informativ über vorausschauend und umfassend bis hin zum durchgängigen, autonomen Digitalen Zwilling.
Digitaler Zwilling - von der Theorie in die Praxis
Ein Digitaler Zwilling entfaltet seinen Wert erst dann, wenn Daten, Prozesse und Anwendungen sinnvoll miteinander verbunden werden. Genau hier setzt Mensch und Maschine an: Wir unterstützen Unternehmen dabei, Digitale Zwillinge nicht nur konzeptionell zu verstehen, sondern praxisnah zu planen, aufzubauen und in bestehende Arbeitsabläufe zu integrieren.
Im Fokus stehen konkrete Anwendungsfälle aus Industrie, Infrastruktur und Gebäudemanagement: Von der digitalen Abbildung realer Assets über die Verknüpfung von CAD-, BIM- und GIS-Daten bis hin zu durchgängigen Informationsmodellen für Planung, Betrieb und Weiterentwicklung. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigen unsere Kundenreferenzen: Sie geben Einblick in realisierte Projekte, konkrete Herausforderungen und den messbaren Nutzen digitaler Lösungen im Arbeitsalltag.
So entstehen belastbare Grundlagen für mehr Transparenz, bessere Entscheidungen und effizientere Prozesse über den gesamten Lebenszyklus hinweg.