Referenz Laubscher Präzision AG
Referenz Laubscher Präzision AG

PDM leicht gemacht

Dank des Best-Practice-Ansatzes von MuM ist die Einführung von Autodesk Vault bei der Laubscher Präzision AG sicher, einfach und kostengünstig

Die Laubscher Präzision AG fertigt winzige Präzisionsteile für die Medizintechnik, die Uhrenindustrie und weitere Branchen. Die gleiche Präzision wünschte sich das Unternehmen für sein Produktdatenmanagement. Mit standardisierten Dienstleistungspaketen von MuM ließ sich Autodesk Vault in kurzer Zeit und mit überschaubarem Aufwand implementieren. Die Gesamtlösung spart heute viel Zeit und schafft Sicherheit in Produktion und Verkauf.
Referenz Laubscher Präzision AG
Eine der weltweit ersten Drehmaschinen war das Produkt eines Schweizer Erfinders: Samuel Laubscher. Seither ist Präzision beim Drehen, Fräsen und Honen im schweizerischen Täuffelen Trumpf. Geblieben ist die Innovationsfreude: In den vergangenen 20 Jahren hat die Laubscher Präzision AG viel in Produktionsgebäude, -anlagen, -maschinen und Fertigungs-Know-how investiert. Die Teile und Komponenten gehen in die Uhrenindustrie, in die Medizintechnik und andere Industrien (Elektronik, Hydraulik, Automobil usw.) in aller Welt, und sie sind mit 0,3 bis 42 mm Größe winzig klein. In drei Schichten wird an 400 Produktionsmaschinen rund um die Uhr gefertigt – mehr als eine Million Präzisionsteile pro Tag. Nachfolgearbeiten wie Schleifen, Bohren, Wärmebehandlung, galvanische Arbeiten, Montieren und Verpacken gehören zum Service.

Am Anfang: die Konstruktionszeichnung

Der Produktionsprozess startet mit der Konstruktionszeichnung – auch dann, wenn eine Kundenzeichnung des Teils vorliegt. „Wir haben unsere eigenen Standards“, erklärt Konstrukteur Ariel Steiner und erzählt, wie vielfältig die Grundlagen für seine Arbeit sind: von der perfekt bemaßten, europäischen Standards entsprechenden Zeichnung über Zeichnungen aus Übersee, die in Inch bemaßt sind, bis hin zur Handskizze oder einem Musterteil.

Werkzeuge und Betriebsmittel

Für die Fertigung mancher Teile konstruiert Laubscher eigene Spezialwerkzeuge und/oder Betriebsmittel, die mit der Zeichnung des Werkstücks abzustimmen sind. Diese Sonderkonstruktionen erarbeitet ein zweiter Konstrukteur. Beide nutzen seit mehreren Jahren Autodesk Inventor; MuM ist als CAD-Betreuer hochgeschätzt.

Schnell viele Formate ausgeben

Nachdem die 3D-Konstruktionssoftware schon einige Zeit im Einsatz war, kam der Wunsch nach einem System fürs Produktdatenmanagement auf. Gesucht wurde eine Lösung, um die Inventormodelle (IPT-Format) in anderen Formaten auszugeben – DWG, DXF, STEP, PDF und IDW. Das Automation mit Job Engine, ein Dienstleistungspaket von MuM, löst diese und andere Aufgaben; allerdings ist es eine Ergänzung zu Autodesk Vault, dem PDMSystem von Autodesk, das Laubscher zu diesem Zeitpunkt noch nicht nutzte.

Für nachvollziehbare Prozesse

Da ein Audit zur selben Zeit die Forderung nach besserer Nachvollziehbarkeit, u. a. durch definierte Freigabeprozeduren gefordert hatte, war klar, dass ein professionelles PDM-System notwendig ist. Doch wie aufwändig ist die Implementierung? Müssen interne Abläufe angepasst werden? Das Know-how von MuM sorgte für Beruhigung. Aus der Erfahrung zahlreicher PDM-Implementierungen hat MuM ein Dienstleistungspaket geschnürt, mit dem sich der Aufwand bei der Einrichtung von Autodesk Vault minimieren lässt.

Standards – ganz individuell

Basis ist das Installationspaket für Vault-Einsteiger. Es liefert eine vorkonfigurierte Arbeitsumgebung, bei der nur noch geringer Anpassungsaufwand nötig ist. Statt umfassender Datenanalysen und komplizierter Systemeinrichtung werden die nötigen Anpassungen in einem Kick-off-Workshop definiert, in einer Pilotumgebung getestet und bei Bedarf optimiert. So ging es für die Konstrukteure bei Laubscher schnell. Auch die Ausgabe in verschiedenen Datei-Formaten ist jetzt einfach möglich.

Kundenprojekt komplett

Nummernkreise für Konstruktionszeichnung, Werkzeuge und Betriebsmittel schaffen Ordnung. Wenn Kundenzeichnungen – egal in welchem Format und in welcher Qualität – vorhanden sind, werden sie ins Projekt übernommen. „Thin Clients“ an den Arbeitsplätzen in der Produktion erlauben den Zugriff auf die 3D-Modelle und auf Kundenzeichnungen. Die Werkstattzeichnungen werden nach wie vor ausgedruckt und als Papierpläne an die Arbeitsplätze verteilt. „Das sind Abläufe, die wir gewohnt sind, und da nur jeweils ein Konstrukteur die Zeichnungen bearbeitet, ist auch die Versionssicherheit gewährleistet“, resümiert Dragomir Burri, Leiter Qualitätsmanagement.

Fokus, Sicherheit, Zufriedenheit

Wie viel Kosten Laubscher durch die Einführung der PDM-Lösung spart, lässt sich nicht beziffern. Sicher sind Dragomir Burri und Ariel Steiner aber hinsichtlich der gestiegenen Sicherheit und der Zeitersparnis. „Ich kann fokussierter arbeiten“, sagt Ariel Steiner. „Denn die Kollegen können viele Fragen selbst beantworten, indem sie am Arbeitsplatz auf die 3D-Modelle und Kundenzeichnungen zugreifen.“ Zusätzlich profitieren Verkauf und Qualitätsmanagement, weil die Prozesse nun dokumentiert und damit nachvollziehbar sind.

Gut unterstützt

Das Team bei Laubscher fühlt sich durch MuM gut unterstützt – von der Beratung über die Implementierung bis hin zu Schulung und Support. „Heute habe ich vielleicht alle zwei Monate mal eine Frage“, sagt Ariel Steiner. „Dann bekomme ich auch in kürzester Zeit eine Antwort, die mir weiterhilft.“
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Mehr Sicherheit, weniger Zeitaufwand. Dragomir Burri, Leiter Qualitätsmanagement und Ariel Steiner, Konstrukteur, fühlen sich von MuM gut begleitet.
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