Referenz Bungarten Architekten PartGmbB
Referenz Bungarten Architekten PartGmbB

Strategisch zur digitalen Reife

Die Bungarten Architekten PartGmbB entwickelt „ihr“ BIM mit Schulung und Consulting von MuM – für bessere interne Prozesse und mehr Planungssicherheit

Modellorientiertes Konstruieren ist mehr als 3D-Zeichnen. Um BIM als Methode langfristig sinnvoll zu etablieren, arbeitet die Bungarten Architekten PartGmbB mit MuM zusammen. Neben Revit-Schulungen standen dabei Analyse und Strukturierung von Arbeitsabläufen sowie die strategische Weiterentwicklung im Fokus. Das Ergebnis: klarere Zuständigkeiten, optimierte Abläufe und höhere Planungssicherheit.
Referenz Bungarten Architekten PartGmbB
Die Bungarten Architekten PartGmbB in Grafschaft südwestlich von Bonn existiert seit 2012 und beschäftigt 17 Mitarbeitende. Das Portfolio umfasst Ein- und Mehrfamilienhäuser, Hotels und Gewerbebauten sowie anspruchsvolle Sanierungen und Umbauten. So gehören das Competence Center BLACK FALCON und das sanierte und modernisierte Kurhaus in Bad Neuenahr zu den Flaggschiffen des Büros.

3D und mehr

Firmengründer Gerd Bungarten hat von Anfang an auf dreidimensionales Konstruieren gesetzt, um aus digitalen Gebäudemodellen Massen zu ermitteln, Kosten zu berechnen, das Bauprojekt zu koordinieren und den Bauablauf zu planen. Junge Mitarbeitende brachten BIM-Erfahrung aus dem Studium mit, und durch die steigenden Anforderungen in öffentlichen Vergabeverfahren, bei denen zunehmend BIM vorausgesetzt wird, gewann das Thema an Bedeutung.

Mit Revit durchstarten

Die Marktanalyse führte zu Autodesk Revit – vor allem wegen der großen Community und der zahlreichen Bibliotheken. Die Suche nach einem Schulungsanbieter führte zu MuM und zum Ausbildungskonzept BIM Ready. In der Schulung „Revit Master – Architektur“ erlernte das Team den Umgang mit der Software von der Benutzeroberfläche bis zur Planausgabe. Parallel wurden die Arbeitsplätze technisch modernisiert und die Bürohardware aktualisiert.

Modellieren allein genügt nicht

Schnell wurde jedoch deutlich: BIM funktioniert nicht allein über Software. „Modellorientiertes Arbeiten ist mehr, als eine Software zu bedienen“, beschreibt Jakob Bungarten die Erfahrungen. Zwar vereinfachten bürointerne Vorlagen und Standards die Arbeit erheblich, der eigentliche Mehrwert entstand jedoch erst durch die Auseinandersetzung mit Prozessen, Zuständigkeiten und der internen Organisation.

Prozesse analysieren

Das MuM-Schulungsprogramm BIM Ready vermittelt die BIM-Methode für die unterschiedlichen Rollen in einem BIM-Projekt: Konstruktion, Koordination und Management. Darüber hinaus nahm das Büro Consulting-Leistungen von MuM in Anspruch. Bestehende Arbeitsweisen wurden hinterfragt: Welche Abläufe funktionieren gut? Wo entstehen unnötige Schnittstellen oder Missverständnisse? Welche Strukturen braucht ein Büro, um wirklich fit für BIM zu werden?

BIM ist eine Methode – keine Software

Danach entstanden neue Arbeitsgruppen, klarere Zuständigkeiten und definierte Projektabläufe. Ziel war es, Arbeitsweisen frühzeitig zu strukturieren und Informationen für alle Beteiligten transparent bereitzustellen – vom Architekturbüro über Fachplaner bis zum Bauherrn. Um BIM als Methode erfolgreich zu nutzen, war die vollständige Reorganisation des Büros notwendig.

Früh investieren – stärker profitieren

Der Aufwand, manche Informationen zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln und zu erfassen, zahlt sich später aus. „Mit der detaillierteren Modellierung können wir Bauherrinnen und Bauherren bessere Entscheidungsgrundlagen liefern“, erklärt Jakob Bungarten. Visualisierungen, koordinierte Fachplanungen und präzisere Modelle sorgen für eine höhere Planungssicherheit und reduzieren spätere Anpassungen im Projektverlauf.

Mehr rausholen

Ein Tool von MuM unterstützt das Team: Der BIM Booster Planung berechnet komplette Raumausbauten, importiert und exportiert Excel-Listen, hilft bei der Verwaltung von Revit-Familien, erstellt Raumbücher und Wandabwicklungen. „Im nächsten Schritt werden wir auch das Kalkulationsmodul des BIM Boosters einsetzen, so dass wir wirklich alles aus dem 3D-Modell herausholen können“, sagt Minh Nguyen.

Besser kommunizieren

BIM ist in den Büros der Projektpartner unterschiedlich etabliert. Und doch lohnt es sich für Bungarten Architekten, externe Projektpartner frühzeitig dazuzuholen. „Die gemeinsame Durchbruchplanung spart viel Zeit, und wenn alle modellorientiert arbeiten, profitieren wir von der Kollisionsprüfung“, erzählt Jakob Bungarten.

Planen im Bestand

Für Umbauten und Sanierungen hat sich das Büro einen 3D-Scanner angeschafft. Der Einsatz spart Zeit: Die neue ReCap-Version kann automatisch Räume vermessen. Künftig sollen zusätzlich KI-gestützte Funktionen in Autodesk ReCap genutzt werden, um die Nacharbeit weiter zu automatisieren.

Gemeinsam zum Erfolg

Für Bungarten Architekten ist die digitale Transformation ein ständiges Projekt: Die Entwicklung schreitet so schnell voran, dass die Architektinnen und Architekten nicht auf dem Laufenden bleiben können, ohne ihre Arbeit zu vernachlässigen. „Genau dafür haben wir MuM“, sagt Jakob Bungarten. „Bei Fragen bekommen wir zuverlässig schnelle Antworten, und wenn es neue Entwicklungen gibt, werden wir kompetent begleitet.“
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„Ohne Schulung wird’s teurer.“ Für Jakob Bungarten und Minh Nguyen ist die Betreuung durch MuM unverzichtbar.
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